Wer will, kann kommen

Kommentar: Die Wiener Festwochen 1999 waren gut. Jetzt kann es nur noch besser werden: Ein Intendant muß her.

Vorwort | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 25/99 vom 23.06.1999

Die Festwochen sind gelaufen. Es waren die zweiten Festwochen unter der Verantwortung des "Dreierdirektoriums" Bondy-Kehr-Völckers, und es waren für die Zukunft des Festivals möglicherweise entscheidende Festwochen. Kulturstadtrat Peter Marboe hatte angekündigt, danach zu entscheiden, ob und wie es mit dem (noch von seiner Vorgängerin Ursula Pasterk nominierten) Trio nach 2001 weitergehen wird. Wenn Marboe seine Entscheidung nur von der Qualität der abgelaufenen Festivals abhängig macht, dann könnte er die Verträge der drei Direktoren verlängern. Denn es waren, alles in allem, gute Festwochen. Wenn Marboe aber weiter denkt, dann muß er sich etwas einfallen lassen: Denn die Festwochen 1999 waren nicht wegen, sondern trotz des Dreierdirektoriums erfolgreich.

Von einem Programm, das von drei Direktoren gestaltet wird, konnte auch heuer nicht die Rede sein: Tatsächlich waren es drei Programme, die weitgehend parallel stattfanden. Das ist insgesamt gar nicht schlecht gelungen: Schauspieldirektor


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige