Welt Im Zitat

Kultur | aus FALTER 25/99 vom 23.06.1999

Der Ton macht die Musik Konflikte speisen sich aus negativen Bildern, nervendem Warum-Fragen, der Neigung zum Kommandoton und unkonstruktiven Verneinungen. Klagt eine berufstätige Frau, das Einkaufen bliebe immer bei ihr hängen, der Partner sei nicht kooperativ, alle Klagen, Mahnungen und Vorwürfe hätten nichts gefruchtet, steckt sie in der Defensive. Sie will etwas durch Lamentieren erzwingen, indem sie stets das negative Bild heraufbeschwört, sich mit "Warum gehst du nicht auch mal ...?"-Fragen erschöpft, dann verärgert in den Kommandoton verfällt und am Ende mit den drei Verneinungsbegriffen "nicht, nie, kein" operiert.

Der Standard über falsche Problemlösungen. Richtig wäre folgendes: Sie: "Mein Ziel ist, daß wir immer Vorräte da haben und dafür gemeinsam sorgen. Wie können wir das erreichen?" Kein Vorwurf, keine Verneinung, kein Befehlston. Der Partner wird ernst genommen und reagiert dementsprechend. Er: "Ja, wie können wir das schaffen? Das müßte doch hinzukriegen sein."

Auch kein Schmutz nicht Die Geschichte ist so todtraurig, daß sogar die Hartgesottensten einige Tränen vergössen. Phantastisch, das Beste, was Büchner je geschrieben hat. - Und die anderen Werke sind auch kein Schmutz nicht.

Bernhard Bastien, Department Manager bei Amadeus im Steffl, in der Zeitschrift Amadeus über "Lenz" von Georg Büchner.

Kuckucks-Uhr auf Album Vier verschrobene Schotten setzen neue musikalische Maßstäbe: Folk, Psychedelic, Electronic, World Music, hippieeske Mantras und Chants, Loops, Samples, klassische Pianoeinlagen und Kuckucks-Uhren werden hemmungslos auf ein Album gepackt!

EMI actuell über The Beta Band.

John war schon viel besser Die alte Keppelhexe, die außer an ihren Zähnen an nichts ein gutes Haar läßt.

Na ja, John, naaaa ja.


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