Sideorders: Museal essen

Stadtleben | aus FALTER 25/99 vom 23.06.1999

Wiens Angebot an Museums-Cafes hält sich ziemlich in Grenzen, vor allem im Verhältnis zu den Museen. Das kann man jetzt gut oder weniger gut finden, an folgenden Stellen bekommt man neben etwas zu schauen jedenfalls auch etwas zu essen.

MAK-Cafe, 1., Stubenring 3-5, Tel. 714 01 21, Di-So 10-2 Uhr.

Architekt Hermann Czech machte aus dem schönsten Saal des Ferstel-Baus das liebste Cafe lokaler Kunst-Schickis. Die Zuverlässigkeit des Personals ist besser geworden. Die bange Frage aber lautet: Wie lange noch halten die Ring-Sofas?

Kunsthalle, 4., Treitlstraße 2, Tel. 586 98 64, tägl. 10-2 Uhr.

Geliebtes Dauerprovisorium, von Architekt Krischanitz in minimalstem Minimalismus als Aquarium für Trinker an die Kunsthalle geklebt. Angeblich soll es Orte geben, wo man noch länger aufs Bier wartet. Im Finanzamt habe ich unlängst gestoppt: Es ging schneller.

Belvedere-Brunch & Bar, 3., Prinz-Eugen-Str. 27, Tel. 784 15 80, Di-So 10-17 Uhr.

Während der großen Amerika-Ausstellung gibt's auch eine amerikanische Bar und sonntags einen amerikanisch-klassischen Brunch. Ist gut, sollte bleiben.

Cafe Silberkammer, Cafe Silberkammer, 1., Innerer Burghof, Tel. 533 31 13, tägl. 10-23 Uhr.

Im Vorraum zum Silberkammer-Museum in der Hofburg untergebrachtes Cafe mit Modern-Appeal. Seit Anfang dieses Jahres ist Tee das große Thema, das Sitzen unter Sonnenschirmen im Burghof hat seit der Eröffnung des Palmenhauses freilich an Attraktivität verloren.

Cafe Teitelbaum, 1., Dorotheerg. 11, Tel. 512 55 45, So-Fr 10-18 Uhr.

Museums-Cafe, wie es sein soll: entspannt, gestylt, kuschelig und klein, mit internationalen Zeitungen und hervorragendem Kaffee.


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