Was fördert die Kinoförderung?

Debatte: Vor zwei Wochen kommentierte Michael Omasta im "Falter" die eben beschlossene Wiener Kinoförderung. Eine Replik von Kulturstadtrat Peter Marboe und die Antwort von Omasta.

Kultur | aus FALTER 26/99 vom 30.06.1999

"Der Weisheit letzter Stuß" heißt es im Kommentar von Michael Omasta zur Wiener Kinoförderung im Falter vom 16. Juni. "Ich verliere lieber einen guten Freund als eine gute Pointe", hat sinngemäß Alfred Polgar einmal gemeint. Omasta scheint - in analoger Weise - seinen Artikel auf einem Wortspiel aufgebaut zu haben, dem er dann die Realität rund um die Wiener Kinoförderung opfert. Von falsch zitierten Fakten ausgehend, kommt er zu Schlußfolgerungen, die auch nicht stimmen, und schließlich zu jenem finalen Satz, der am Anfang des ganzen Argumentations-Karussells steht.

Also: Es sind höchstens sechs und nicht "weniger als acht" Kinosäle, die als Grenzwert für die Förderungswürdigkeit von Mehrsaal-Kinos in den entsprechenden Richtlinien festgelegt sind. Das heißt konkret, daß die Kinos Kolosseum und Apollo sowie sämtliche Multiplexkinos nicht den Rahmenbedingungen entsprechen, auf die man sich in Detailgesprächen auch mit der Branchenvertretung, der Viennale und anderen Kinoexperten


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