Phettbergs Predigtdienst: In der Hölle - Teil III

... Er ist demütig und reitet auf einem Esel ... Sach 9,9-10 (1. Lesung am 14. Sonntag im Jahreskreis / Lesejahr A)

Stadtleben | aus FALTER 26/99 vom 30.06.1999

Geld ist kein Spaß. Geld ist echt. Das heißt, wenn ich mit Geld zahle, zahle ich mit meinem Leben. Geld währt. Es bewahrt den Schmerz beim Erwerben, den irgendwer dabei erlitt. Wenn ich kein Geld habe, bin ich wirklich ein Niemand. Meine soziale Schwäche drückt sich in meiner Geldlosigkeit aus. Ich, der ich Ihnen schon alles gestanden habe, kann es Ihnen, Duhsub, ruhig gestehen: Es gibt derzeit unter den sechs Milliarden Menschen keinen, dem ich begegnen könnte, und nachher wäre ich bestärkter, energiegeladener, froher. Vor allen habe ich Angst. Bei jeder Begegnung schwitze ich Schaffeln. Bin ich nachher waschelnaß und verloren. Besser, ich bleibe unter mir.

Nur noch ihr geiles Aussehen treibt mich zu den Leuten. Sie sind so sexy! Aber ich habe für ihren Sex nichts einzutauschen: keine Sicherheit, kein Nest, keinen Posten, kein Geld, keine Bedeutung, keinen Sex.

Dann lernte ich Fuchsberger kennen, den Hund Peter Bäckers. Ihn hat wer gefunden. Und wenn sein Herrchen ihm zu warten


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