Wake me up

Wassersport: Am Samstag findet bei der Donauinsel ein Wakeboard-Contest statt. Das Snowboarden auf dem Wasser gewinnt immer mehr Anhänger.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 26/99 vom 30.06.1999

Das Prinzip ist ähnlich wie beim Wasserschi: Ein Boot zieht den Wakeboarder über die Wasseroberfläche. Aber die Welle macht den Unterschied. Wake heißt die Kielwelle des Bootes - und die ist zu nichts anderem da, als den Wakeboarder wie eine Abschußrampe meterhoch in die Luft zu schleudern. In der Luft wird dann getrickst: "360ies", "Spins", "Turns" oder "Flips" heißen Pflicht und Kür, die der Wakeboarder an der Strippe auszuführen hat - Freestyle der halsbrecherische Rest. Am Samstag, 3.7., zeigen die besten Wakeboarder beim internationalen Wakeboard Contest "Splash 99" auf der Donauinsel ihr Können.

"Für mich ist das die Alternative zum Wintersport", sagt Claus Zadrazil vom Austrian Wakeboardclub. Der 31jährige Wiener hat praktisch ganzjährig irgendein Brett unter den Füßen, im Winter das Snow-, im Sommer das Wakeboard. Skurfen hieß die Sportart, als sie vor ungefähr zehn Jahren von Trendsportexperten erfunden und kurz darauf von Leuten wie Zadrazil entdeckt wurde. Inzwischen


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