Telekom, Markt und Windmühlen

Telekommunikation: Werner Kasztler, Generaldirektor der Telekom Austria, verspricht schnellen Internet-Zugang im Herbst und hadert mit dem Telekom-Gesetz.

Medien | Markus Zwettler | aus FALTER 27/99 vom 07.07.1999

Als letzte Woche die Telekom Austria ihr neues Tarifschema bekanntgab, war dies keine große Sensation mehr. Seit zwei Monaten weiß die Konkurrenz über die geplanten Preisveränderungen Bescheid. Das Liberalisierungs-Diktat sieht vor, daß der Marktführer der Konkurrenz Zeit lassen muß zu reagieren. Werner Kasztler, Generaldirektor der Telekom Austria, nennt das einen regulatorischen Knebel.

Kasztler sagt, das Telekom-Gesetz sei "nicht in Ordnung". Insgesamt könne man nicht von einer Deregulierung, sondern höchstens von einer Neuregulierung sprechen. Von "Verhältnissen wie bei den Olympischen Spielen", bei denen alle Teilnehmer nach gleichen Prämissen zum Wettkampf antreten können, sei man weit entfernt. Die strategische Ausrichtung der Telekom, der Nachfolgerin des ehemaligen Telefon-Monopolisten "Post- und Telegrafen-Verwaltung", sei in vielerlei Weise von außen diktiert. Die Expansionspläne der Telekom Austria in der Slowakei, in Tschechien und in Polen lassen sich demnach


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