Kommentar: Haare lassen mit Claus Peymann

Wolfgang Kralicek | 07.07.1999

kULTUR

Der Wiener Kulturkorrespondent der FAZ ist "in 13 Jahren Peymann-Dienst ergraut", und ich habe auch schon mehr Haare gehabt als heute. Die Ära Peymann hat aber nicht nur auf den Häuptern von Feuilletonisten Spuren hinterlassen. "Was wird bleiben?" lautete dieser Tage die Schlüsselfrage diverser Peymann-Bilanzen.

Versteht man die Frage ganz wörtlich, dann ist sie auch ganz einfach zu beantworten: Im Ensemble bleiben ein paar sehr gute Schauspieler (Kirsten Dene, Martin Schwab, Gert Voss u.a.), im Repertoire bleiben zwei sehr schöne Bernhard-Inszenierungen ("Vor dem Ruhestand" und "Claus Peymann kauft sich eine Hose ..."), im Lager bleiben ein paar tausend Restexemplare von Pey-manns zweibändiger, schwergewichtiger Jubelchronik "Weltkomödie Österreich" (wenn Klaus Bachler sich für Peymanns Unfreundlichkeiten rächen wollte, könnte er die Bände im Rahmen eines Eröffnungsfests verramschen).

Auch abgesehen von solchen konkreten Relikten (nicht zu vergessen: die Probebühne im

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