Triumph der Mitte

Kommentar: In den USA, wo einst Jörg Haider Fremdenfeindliches studierte, hat die Gegenbewegung eingesetzt.

Vorwort | Raimund Löw | aus FALTER 28/99 vom 14.07.1999

Zumindest die Republikaner könnten sich den 7. März 2000 gut und gerne sparen. An diesem Tag sollte sich eigentlich in den Primaries der bevölkerungsreichen US-Bundesstaaten New York, New Jersey und Kalifornien das Schicksal der Präsidentschaftskandidaten beider großen Parteien entscheiden. Bei George W. Bush, dem Sohn des glücklosen Expräsidenten, haben die Geldgeber allerdings längst gewählt: Bei sagenhaften 35 Millionen Dollar, die der erfolgreiche Gouverneur von Texas in den ersten sechs Monaten seines Vorwahlkampfes aus dem Boden gestampft hat, hat kein innerparteilicher Gegner auch nur den Schimmer einer Chance. Und nach wie vor sind die Fundraising-Events mit Bush zum Preis von 5000 oder 10.000 Dollar pro Person hoffnungslos ausgebucht. Die finanzkräftige republikanische Elite ist sichtlich überzeugt, in "W." den richtigen Mann gefunden zu haben, um die schrecklichen Jahre der demokratischen Regentschaft im Weißen Haus zu beenden.

Al Gore, der treue Vizepräsident Bill


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige