Neue Platten

Kultur | aus FALTER 28/99 vom 14.07.1999

ROCK/POP Keziah Jones: Liquid Sunshine Delabel/Virgin Vier Jahre hat es gebraucht, ehe der aus Nigeria stammende Keziah Jones nach seinem fulminanten Album "African Space Craft" ein Nachfolgeprodukt vorgelegt hat. Doch leider: Der famose Gitarrist und Sänger ist in der Zwischenzeit etwas vom geraden Weg des trockenen Funk abgekommen. Das Tempo wurde um einige Taktschläge pro Minute reduziert, Jones hat manche Lieder dafür um Drum-'n'-Bass-Elemente angereichert, andere um Souliges aus den Siebzigern oder Grunge-Getön. An einigen Stellen wurden sogar Streichquartett-Begleitungen dazuarrangiert. Das Ganze hat dadurch an "Reife", aber auch an elegischer Breite und postmoderner Beliebigkeit gewonnen. Verloren hat es an Jones' ehemals stupender Funkyness.

Klaus Taschwer Live (mit Candy Dulfer) am 16.7. in der Arena.

Die Guten: Alles Gute Eigenproduktion/Trost Bevor der deutsche Diskurs-Rock zum eingetragenen Markenzeichen wurde, gab es in Wien Die Guten


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