Spanische Mischkulanz

Neues lokal: Es heißt Cadiz, bietet Tapas und spanische Weine, ist aber kein spanisches Lokal. Auch egal, bei dem Essen.

Stadtleben | Sigrid Neudecker | aus FALTER 28/99 vom 14.07.1999

Es könnten einem beim Mitzählen fast die Finger ausgehen: Einer der Besitzer ist Schweizer, die andere Waldviertlerin, der Koch klingt ungarisch, ist jedoch Österreicher, aber wenigstens in Jamaica aufgewachsen, und das Lokal selbst heißt Cadiz, beherbergt eine ausgewachsene Tapas-Bar - und sogar das Leuchtschild über dem Eingang ist aus Spanien. Aber spanisches Lokal ist es keines, oder halt ein bißchen, na, sagen wir einfach "mediterran". Jedenfalls möchte sich Hans Küng (relativ einfach als der Schweizer zu identifizieren und gemeinsam mit Andrea Pachschwöll Inhaber sowie Betreiber eines Catering-Unternehmens) nicht wirklich festlegen. Er fährt zwar schon recht oft nach Andalusien (woselbst Cadiz eine Hafenstadt ist) und würde das neue Lokal gleich hinter der Karmeliterkirche auch am ehesten mit einer spanischen Bodega vergleichen, aber bleiben wir bei mediterran.

Es sollte jedenfalls ein Platz werden, an dem man gemütlich sitzen und Kleinigkeiten essen kann, wie es die Bewohner


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