Experiment geglückt

Einkaufsprojekt: Das angewandte Kunstprojekt "Point of Sale" in der Schleifmühlgasse wird es noch bis mindestens Ende des Jahres geben.

Stadtleben | Sigrid Neudecker | aus FALTER 28/99 vom 14.07.1999

Manche haben es noch immer nicht durchblickt. Wieso es bei Point of Sale eigentlich alles doppelt gibt. Und wieso das Obst und Gemüse teurer als am benachbarten Naschmarkt ist. Und die Milka-Schokolade teurer als bei Billa.

Manchen ist es nach wie vor egal, wieso es so ist, wie es ist. Sie genießen Ladenöffnungszeiten bis 21 Uhr und kaufen, was ihnen gefällt.

Die nächsten freuen sich einfach, daß ein Experiment wie Point of Sale noch immer existiert und nicht den Weg alles Experimentellen gegangen ist.

Und dann gibt es noch eine immer größer werdende Gruppe von Konsumenten, die im/am P.O.S. tatsächlich erhellende Momente gehabt haben. Die sind Beata Mendrygal eigentlich am liebsten. Seit sie Ende des vergangenen Jahres mitgeholfen hat, das von Kunstkurator Wolfgang Zinggl unterstützte Projekt des deutschen Künstlers Andreas Wegner auf die Beine zu stellen, konnte sie bereits eine Vielzahl von Kunden "bekehren". Zu Produkten aus biologischem Anbau, denn das ist ein Aspekt, den sich


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