Sideorders: Land am Strome

Stadtleben | aus FALTER 29/99 vom 21.07.1999

Die Errichtung des Kraftwerks Freudenau hat den Uferwirten das Leben nicht gerade leichter gemacht: Komplette Umbauten und Übersiedelungen auf den Damm waren die Folge. Aber auch das Angebot änderte sich interessanterweise ein wenig, da Fisch "in" geworden ist und man sich mit serbischem Karpfen oder Fogosch nicht mehr unbedingt zufrieden gibt. Gut am Wasser essen kann man hier: Fischrestaurant Berger, 2., Dammhaufen 41, Tel. 728 19 10, tägl. 10.30-23 Uhr.

Große, überdachte Terrasse, kreisrundes Lokal im farbenfrohen "Erlebnis"-Design, in der Mitte befindet sich ein Kohlengrill. Das Angebot umfaßt die diversen Varianten von Karpfen, Zander, Saibling und Scholle, aber auch Exoten.

Lindmayer, 2., Lindmayerstr. 2, Hafenzufahrtstr./Handelskai, Tel. 728 95 80, Di-So 9-22 Uhr, CC: alle.

Vor fünf Jahren komplett umgebaut, jetzt gibt es neben dem großen Spielplatz und der Terrasse auch noch einen Wintergarten. Interessante Geschichte, die bis in die zwanziger Jahre zurückreicht und in der auch eine spezielle Turbine eine Rolle spielt. Küche, Publikum und Anmutung eher bürgerlich, aber fallweise auch Thai-Küche.

Summer Stage, 9., Roßauer Lände, Tel. 315 52 02, bis 12.9. tägl. 17-1 Uhr.

Ossi Schellmann lachte sich heuer die Gourmet-Gurus Reinhard Gerer und Familie Eselböck als Patenonkel bzw. -tanten an.Gerer übernahm die Konzeption eines Jausenstandels, und auch die Eselböckschen Taubenkobel-Wok-Geschichten kann man auf der Terrasse am Donaukanal bekommen. Das Gehabe ist leider so, als wäre man tatsächlich im Haubenrestaurant, die Qualität des Essens ist aber gewohntes Summer-Stage-Niveau.


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