Ach Weh!

Kommentar: Hier wird zurückgezingglt: Der Bundeskurator antwortet seinem Kritiker Vitus H. Weh.

Vorwort | Wolfgang Zinggl | aus FALTER 30/99 vom 28.07.1999

Gefährlich ist die Zeitungswelt, und gerade wenn keiner damit rechnet, nähert sich von hinten der listige Arm des jagenden Journalisten, packt zu - und dreht die Worte um. Danach ist alles anders. Das Thema heute: der Unterschied zum Boulevard. These eins: Die Menge ist lüstern, giert nach Überraschungen, und deshalb sind es in erster Linie die auflagenstarken Zeitungen, die triviale Erkenntnisse und Ereignisse verzerren, damit sie was hergeben. These zwei: Das Böse lauert auch im ehrenwerten Wochenblatt, und selbst bieder-brave Kunstkritiker können jederzeit zu reißenden Wehwölfen werden, einfach so. Wehe uns.

Übrigens war vor zwei Wochen im Falter ein kulturpolitischer Kommentar zu lesen. Thema damals: mein Rechenschaftsbericht als Bundeskurator. Vitus H. Weh hat ihn geschrieben. Vielleicht ging es aber auch um etwas anderes. Jedenfalls waren Ähnlichkeiten zu erkennen zwischen dem, was ich bei einer öffentlichen Präsentation des Tätigkeitsberichts im Depot gesagt habe, und


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