Förderungsforderung

Kommentar: Die Diskussionen um die Universitäten nehmen kein Ende. Die Nöte der Nachwuchsforscher vorläufig auch nicht.

Vorwort | Klaus Taschwer | aus FALTER 30/99 vom 28.07.1999

Anläßlich der Präsentation der "Strategie für Österreich" vor zwei Wochen meldete sich auch Kanzlersprecher Josef Kalina zu Wort. "Wir geben zu, im Bereich Technologieförderung und Universitäten unsere Ziele nicht erreicht zu haben", ließ der PR-Experte überraschend selbstkritisch verlauten. Für Insider war freilich klar, daß diese Botschaft vor allem Einem galt: dem zuständigen Wissenschaftsminister, dessen Verhältnis zu Bundeskanzler Viktor Klima als nicht gerade harmonisch gilt. So gesehen war es nur bezeichnend, daß der sein Zukunftspapier - mit etlichen Punkten zu Forschung und Technologie - gemeinsam mit Staatssekretär Wolfgang Ruttensdorfer vorstellte, der sich dabei unter anderem auch so seine Gedanken über eine Eliteausbildung an den Universitäten machte.

Doch zurück zur Ausgangsthese: Wie berechtigt ist die Kritik des Kanzlersprechers? Wurde in Sachen Universitäten und Technologie tatsächlich nichts weitergebracht? Und ist die ministerielle Doppelbelastung mit


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