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Kunst: So ganz nebenbei bietet Salzburg zur Festspielzeit auch das dichteste Kunstprogramm des Jahres. Ein Überblick.

Kultur | Vitus H.Weh | aus FALTER 31/99 vom 04.08.1999

Okay, abends gehen Sie zu den Festspielen und anschließend essen. Aber was machen Sie tagsüber in Salzburg? Man kann nicht ständig durch die Getreidegasse flanieren, und nur im Cafe Tomaselli sitzen wird auch schnell fad. Was also machen, wenn man die Festung schon besichtigt hat und eine Kutschenfahrt absolviert ist? Im wesentlichen gibt es da zwei Möglichkeiten: Minigolfspielen im Park oder sich der Kunst widmen. Letzteres empfiehlt sich schon allein deshalb, weil Salzburg zu keiner Zeit des Jahres ein dichteres Programm an Ausstellungen und Vorträgen bietet als gerade jetzt.

Das liegt einerseits an der zeitgleich mit den Festspielen stattfindenden "Internationalen Sommerakademie für bildende Kunst". 1953 von Oskar Kokoschka gegründet, gilt die "Sommerakademie" als die europaweit renommierteste Veranstaltung dieser Art, zu der sich heuer (26. Juli bis 28. August) rund 450 Teilnehmer aus aller Welt angemeldet haben, um sich von 27 Lehrenden inspirieren und unterweisen zu lassen.


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