Nix has landed

STADTPLANUNG Das Entertainmentcenter einer deutschen Investmentgruppe wird am Praterstern nicht gebaut werden. Dafür läuft die Zeit, Gestaltungsmöglichkeiten für den Platz zu finden, aus.

Politik | THOMAS ROTTENBERG | aus FALTER 32/99 vom 11.08.1999

Das ist Blödsinn." Bernhard Görg schüttelt den Kopf. "Wir vergraulen niemanden", betont der Vizebürgermeister. "Dass das UFO am Praterstern nicht sinnvoll ist, haben gemeinsame Untersuchungen von ITC und Stadtplanung ergeben." Wenn also die liberale Planungssprecherin Michaela Hack der Stadtregierung vorwerfe, ausländische Investoren zu vertreiben, sei das einfach falsch. Allerdings gibt Görg zu: "Ich hätte dieses Projekt auch abgelehnt, wenn ITC nicht zurückgezogen hätte."

"Dieses Projekt" war unter dem Kürzel UFO vergangenen Herbst aufgetaucht (siehe Falter 45/98 und Falter 50/98). Die Hamburger Investmentgruppe Immobilien Team Consulting (ITC) wollte in Wien ein "Unbegrenztes Freizeitobjekt" (UFO) errichten. Ein riesiger Entertainment- und Shoppingpark, wie ihn ITC bereits über den Dortmunder Bahnhof gepflanzt hatte. Ursprünglich hatte ITC dafür das Messegelände angepeilt, wich aber auf Drängen der Stadtverwaltung auf den Praterstern aus. Dort sollte ein tortenförmiges,


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