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Kommentar: Wie soll es mit dem Kuratorenmodell weitergehen? Eine Antwort auf Wolfgang Zinggl.

Vorwort | Vitus H.Weh | aus FALTER 32/99 vom 11.08.1999

Schlimm, wenn sich nicht einmal mein Chefredakteur mehr auskennt: "Also, wie ist das jetzt mit dem Zinggl?" hat er gefragt. "Was meinte er nun wirklich zum Bundeskuratorenmodell?" Anlass der Nachfrage war ein Falter-Kommentar ("Ach Weh", Falter 31/99), in dem Wolfgang Zinggl mir vorwarf, das Resümee, das er zum Abschluss seiner zweijährigen Amtszeit als Bundeskunstkurator bei einer Pressekonferenz zog, willentlich verzerrt zu haben (siehe "Kunstkuratoren: Ende der Autonomie?", Falter 28/99).

Dazu folgende Klarstellung: Mir liegt weder daran, jemandem die Worte im Munde zu verdrehen, noch angebliche Aussagen zu fantasieren. Nach Durchsicht des Videobandes, das Zinggls Abschlussbericht im Depot aufzeichnete, bin ich sicher, dies auch im vorliegenden Fall nicht getan zu haben. Warum aber ließ sich Wolfgang Zinggl dann zu einer solch manieriert untergriffigen Erwiderung hinreißen? Möglicherweise resultiert seine Kränkung aus einer nachlässigen Textkürzung durch die Redaktion. Vielleicht


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