Highway to Melk

MOTORSPORT Eigentlich hätte die Strecke Wien-Schwertberg-Tabor-Berlin geheißen. Doch da bei der E55 jedes Team seine eigene Rallye kreierte, war auch Wien-Baden-Schwertberg-Melk-Wien eine Möglichkeit.

Stadtleben | Thomas Rottenberg | aus FALTER 32/99 vom 11.08.1999

If we stop running, they can't chase us.

Redskins Ich habe es zumindest versucht. Und eine Menge gelernt. Ich kann jetzt - zum Beispiel - Reifen wechseln. Urschnell. Ich weiß, dass ich neben wummernden Bassboxen nicht gut schlafe. Und ich habe gelernt, dass auch Menschen, die Radiowecker mcguiveresk in Hochleistungscomputer verwandeln können, bereits 300 Meter nach dem Start einer Rallye ohne Benzin verenden können. Wichtige Erfahrungen, oder?

Dass ich eigentlich an einer Rallye teilnehmen wollte, steht auf einem anderen Blatt. Aber der Reihe nach. Vergangenen Freitag startete die E55 (siehe Kasten). 15 Teams sollten vom rhiz aus aufbrechen und "mit guter Laune Schengen sprengen" (so das Motto auf einer der Homepages). Dummerweise entschied sich das Team, mit dem ich hätte mitfahren sollen, knapp vor dem Start, die Rallye via Internet zu bestreiten. Aber irgendwo würde sicher Platz für mich sein, und in Tabor könne ich - "Das haben wir organisiert" (ein Veranstalter) - zu einem


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