Fernsehen

Medien | Sigrid Neudecker | aus FALTER 33/99 vom 18.08.1999

Man muss sich das so vorstellen: ein Areal mit Kratern, steilen Abhängen, Fluss,tiefen Gräben, Schlamm, Erde. Darauf ein Parcours, mit Holzpflöcken abgesteckt. Und durch diesen Parcours fahren dann - ähm - Laster. Oder halt Vehikel, die in ihrem früheren Leben Lastwagen waren, bevor sie Spitzensportler wurden. Mit diesen austrainierten Lkw-Derivaten versuchen Mannschaften aus zwei Männern (oder - oho! - auch Frauen), den Parcours zu bewältigen, ohne a) stecken zu bleiben, b) umzukippen oder c) abzusaufen.

Oder: Halle, Fahrbahn. Darauf etwas, was in seinem früheren Leben ein Querfeldein-Lkw (s.o.) war, aber inzwischen eher einem Traktor ähnelt, der ausschließlich aus PS und Reifen besteht. Dieser fährt einfach los und versucht ein Gewicht möglichst weit zu ziehen.

Sport-TV-Kanäle sind super. Vor allem, wenn man gerade im Fitness-Studio auf einem Laufband steht und sich fragt, ob man sich nicht eigentlich gerade ziemlich wider seine Natur verhält. Dann schaut man DSF und kommt sich wieder richtig normal vor.


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