"Qwerty" am Ende?

Tippen: Seit 15 Jahren wird die gleiche alte Tastatur in stets neue Computer eingesteckt. Seit 1878 funktioniert das System "Qwerty" aber nicht besonders gut.

Medien | Hannes Stieger | aus FALTER 33/99 vom 18.08.1999

Pfeiltasten rechts, Nummernblock außen. 101 Tasten. So präsentiert sich die Computertastatur seit 15 Jahren. Denn bereits 1984 stellte IBM, damals unumstrittener Marktführer, die erste Standard-Tastatur vor. Geändert hat sich seitdem wenig. Neu war damals noch die verkehrte T-Anordnung der Pfeiltasten, die sich die Designer von einem Computermagazin abgeschaut hatten. Davor waren die Pfeiltasten über die gesamte Tastatur verstreut - der alte Commodore 64 hatte überhaupt nur zwei davon. Seitdem hat sich ein Haufen heute unbenützter Tasten angesammelt. Wenige Leute haben eine Ahnung, was die Taste "SysRq" (auf deutschen Layouts: S-Abfr) je bedeutet hat. Gleiches gilt für Scroll-Lock (Rollen), Pause und Break (siehe Glossar). Die Scroll-Lock hat mittlerweile nur mehr eine einzige Funktion: nämlich das "Rollen"-Lämpchen einzuschalten. "All die unbenützten Tasten sind gleichsam eine Erbsünde", seufzt denn auch Regis Magyar, einer der Designer des heutigen Standard-Keyboards. Unklar


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