Kunst kurz

Kultur | Vitus H.Weh | aus FALTER 34/99 vom 25.08.1999

Zürich kommt Wenn man in Wien lebt, muss man nur lang genug warten können: Irgendwann kommt alles vorbei. Mit der Shedhalle gastiert jetzt sogar ein ganzes Ausstellungshaus aus Zürich in Wien. Zu verdanken ist dieses Gastspiel einem transalpinen Austauschprojekt zwischen dem Wiener Depot und der Shedhalle. Letzten Monat stellte sich das Depot mit seinem Diskursprogramm in Zürich vor, vom 1. bis zum 9. September präsentiert sich die Shedhalle nun im Depot (Museumsquartier). Die Shedhalle, beheimatet auf dem Areal der Roten Fabrik, einem WUK-ähnlichen alternativen Kulturzentrum, ist eine der wenigen Ausstellungsinstitutionen, die sich dezidiert als gesellschaftliches Labor begreifen. In kontinuierlicher Form werden dort Projekte im Spannungsfeld von Kunst und Politik (Ökonomie, Popkultur, Gender Politics, Ökologie, Migration, Rassismus etc.) realisiert. Seit Jahren praktiziert man das Modell einer Mehrpersonenkuratorenschaft und experimentiert mit neuen Formen der Produktion.

Das Wiener


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