Sideorders: Josef in der Stadt

Stadtleben | aus FALTER 34/99 vom 25.08.1999

Als bürgerlich bekannt, gingen von der Josefstadt während der letzten zehn Jahre nicht unbedingt die kulinarischen Megatrends aus. Als studentisch bekannt und verschrien, regieren eigenartigerweise immer noch die Souterrainlokale. Dennoch können sich hier einige der besten Lokale Wiens nicht nur halten, hin und wieder kommen sogar welche dazu (und gehen wieder ein, siehe Dennstedt).

Ti Amo, 8., Florianig. 34, Tel. 403 84 97, tägl. 19-2 Uhr.

Ehemals das kleinste Lokal der Stadt mit einer der größten Weinkarten. Nach dem Erwerb des angrenzenden Künstlerateliers hat sich weder der erste noch der zweite Punkt wesentlich verändert. Das küchenmäßige Angebot ist klein, aber köstlich, es reicht von hervorragenden Antipasti über Aufläufe bis zu sehenswerten Fischkreationen.

Hold, 8., Josefstädter Str. 50, Tel. 405 11 98, Mo-Fr 7-20, Sa 9-14 Uhr.

Bezauberndes Cafe in norditalienischer Manier. Super Kaffee, feine Weine und vegetarisch ausgerichtetes Italo-Food. Typisches Kind des vorvorjährigen Osteria-Booms, aber eines der besten.

Schnattl, 8., Lange Gasse 40, Tel. 405 34 00, Mo-Fr 11.30-14.30, Mo-Sa 18-24 Uhr (Urlaub bis Anfang September).

Einer der wenigen Fälle, wo die Kombination von altem Beisl und toller Küche wirklich funktioniert. Der Schnattl ist ein Meister der Saucen, ein Herr der Braten, und Weine gibts überhaupt ganz tolle.

Kiang, 8., Ledererg. 14, Tel. 405 31 97, Mo-Fr 11.30-15, 18-1, Sa, So 18-1 Uhr.

Das Lokal von Thomas Kiangs Bruder Josef: Die Karte unterscheidet sich nur marginal von der klassisch all-asiatischen bunten Auswahl, das Design ist immer noch sehenswert und von angenehm urbaner Coolness.


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