Begegnungen der dritten Art

Internet Seti@Home: Mehr als eine Million Menschen suchen mittlerweile mit ihrem PC nach Außerirdischen. Doch das Projekt hat nicht nur Freunde.

Medien | Hannes Stieger | aus FALTER 35/99 vom 01.09.1999

ET. lebt - davon ist eine Million Menschen überzeugt. Eine Million Menschen aus aller Welt haben ein Programm auf ihrem PC installiert, das nach der Existenz außerirdischer Intelligenz fahndet. SETI@Home, so der Name des Projekts, verteilt via Internet Daten, die zuvor von Radioteleskopen aufgenommen wurden, an seine Teilnehmer, die sie dann, während Rechnerpausen, auswerten. Auf dass E.T.s Anruf nicht unerkannt verklingen möge.

November 1998: Seit mehr als 17 Jahren sucht der Wissenschaftler Dan Werthimer vergeblich nach Spuren außerirdischer Intelligenz. Der Professor am Institut für Weltraumforschung an der University of California hat längst auf Computerhilfe zurückgegriffen und erhält ständig Rohdaten vom größten Radioteleskop der Welt in Arecibo (Puerto Rico), die er dann durch einen Großrechner jagt. Erkennend, dass diese Methode zu langsam ist, wendet er sich an die Netzgemeinde und programmiert eine Software, die es erlaubt, den Datenstrom der Radioteleskope an mehrere


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