Fernsehen

Medien | Sigrid Neudecker | aus FALTER 35/99 vom 01.09.1999

Ellen, Ally, Ellen, Ally ... Im Moment ist es nicht leicht treu zu sein. (Außer man ist auf orf-Versorgung angewiesen, aber irgendwer muss in diesem Land ja schließlich die ganzen Bücher lesen.)

"Ellen" also (Mo-Do, 19 Uhr, ORF 1) ist anbetungswürdig komisch, ein Wunderwerk an Timing, Wortwitz und Darstellungskunst. Bei Ellen können Menschen lauthals lachen, die Monty Pythons gerade mal zum Schmunzeln finden.

Die Handlung? Ellen (Degeneres) in ihrem Alltag als Buchhändlerin, die unter anderem ständig gegen ihre kupplerische Mutter und die nervtötende rosa Nachbarin Audrey kämpft. Ellen halt.

Doch: Ellen muss man im Original sehen. (Wir denken uns an dieser Stelle eine der gängigen Tiraden gegen deutsche Synchronregisseure, küssen den Menschen, der die Zweikanaltontechnik erfunden hat und Kathrin Zechner die Hand für das Budget.) Das ist einer der grundlegenden Unterschiede zu Ally McBeal: Die ist in der Synchronisation besser. Aber sonst? Ally, Ellen, Ally, Ellen ...

Apropos: Neuigkeiten von der Ally-Front, Frau Zechner?


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