Molly und ihre Männer

Literatur Ian McEwans "Amsterdam" ist ein ebenso spannender wie sarkastischer Roman und außerdem mit dem Booker Prize ausgezeichnet worden.

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 35/99 vom 01.09.1999

Wunderbar lesbar." The Times. "Brillant." The New York Times. "Meisterhaft." The Sunday Times. Die poetische Lakonie der Schleifchen-Prosa ist unüberbietbar. Ian McEwan hat 1998 mit seinem Roman "Amsterdam" den Booker Prize gewonnen, den ein Jahr zuvor eigentlich schon dessen Vorgänger "Liebeswahn" ("Enduring Love") verdient hätte, der dann aber an Arundhati Roy für ihren "Gott der kleinen Dinge" ging. Ein Jahr später hats geklappt.

Die deutsche Ausgabe ziert nicht nur die zitierte Schleife, sondern auch ein Cover mit einem Ausschnitt aus einem Gemälde von Edward Hopper, das mit dem Roman aber schon überhaupt gar nichts zu tun hat. Auch die englische Ausgabe liegt mit einer historischen Duellszene daneben, beweist aber subtilen Witz: Ein Showdown zwischen den beiden Protagonisten findet auch im Roman statt. Austragungsort: Amsterdam. Waffen: - Nein, das sei hier nicht verraten.

Die Analogien zwischen dem Buch und der Titelillustration, auf der auch noch zwei Sekundanten zu sehen sind,


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