In Kürze

Kultur | aus FALTER 35/99 vom 01.09.1999

Ein Kabelwerk für die Kunst Wie der Falter (9/99) berichtete, steht in Meidling ein riesiges Fabriksgelände brach, auf dem 1000 Wohnungen entstehen sollen. Zunächst aber kommt im 63.000 Quadratmeter großen Kabelwerk (der letzte Arbeiter verließ Ende 1997 den Betrieb) die Kunst zum Zug: Mindestens drei Jahre lang wird der vom Choreographen Daniel Aschwanden, dem Regisseur Hubsi Kramar, dem Bühnenbildner Erich Sperger und dem Geschäftsführer Kurt Sedlak betriebene Verein IG Kabelwerk Teile des "brachialen Geländes" (Kramar) bespielen. Am 23. September beginnt ein hundert Tage dauernder "Testlauf", die feierliche Eröffnung ist für Silvester 1999/2000 angesetzt. Neben Spiel- und Proberäumen sollen auch ein "Medienlabor", ein "Technik-Pool" und ein Lokal eingerichtet werden. Für die notwendigen Adaptierungsarbeiten stellt die Stadt Wien 3,5 Millionen Schilling zur Verfügung, dazu kommen Mieteinnahmen. Fix gebucht wurde das Kabelwerk bereits von Peter Stein, der seine ungekürzte


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