Monte Carlo a. d. Donau

Powerboat-Rennen Am kommenden Wochenende findet in Wien erstmals ein Powerboat-Grand-Prix-Rennen statt. Während der kommenden fünf Jahre wollen die Veranstalter Wien als "Monte Carlo der Wasser-Formel-1" etablieren. Für die Wiener auf jeden Fall ein Anlass für einen Ausflug an die Donau.

Stadtleben | Sigrid Neudecker | aus FALTER 35/99 vom 01.09.1999

Als Scott Gillman vergangenen Mittwoch, vom Flughafen kommend, einen Abstecher zur Donau machte, machte sich ein zufriedenes Lächeln unter seinem Schnauzer breit: Wellen. Die bevorzugten Rahmenbedingungen für den Weltmeister von 1997. "Bei den letzten beiden Rennen in Moskau und Istanbul hatten wir ziemlich raue See", erklärt der schrankbreite Amerikaner. "Und beide Rennen habe ich gewonnen."

Eine raue Donau könnte Gillman am Sonntag helfen, seinem schärfsten Konkurrenten ein wenig näher zu rücken. Der Italiener Guido Cappellini führt in der WM-Wertung mit 110 Punkten, Gillmann hat 67 und noch drei Rennen Zeit, den Rückstand abzuarbeiten. Wenn nicht, sollte sich der Amerikaner nicht allzu sehr ärgern: Cappellini hat zwischen 1993 und 1996 sämtliche WM-Titel abgeräumt.

Spannend sollte es auf jeden Fall werden, wenn Sonntagnachmittag zwölf Teams mit je zwei Power-Booten an den Start gehen. Geschwindigkeiten von bis zu 230 km/h dürften Formel-1-geeichte Zuschauer anlocken, die


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