Presseschau

Medien | Andrea Dusl | aus FALTER 36/99 vom 08.09.1999

Ich bin zufrieden mit euch, Zeitgeistbroschüren! Endlich ein Kandidat auf den Covern von Format und profil. Noch dazu der gleiche ... äh, die gleichen ... äh, dieselben. (Es ist schon kompliziert mit einem Kanzleraspiranten, der eigentlich keiner ist, weil ja, wie glasklar zu vermuten, der Kandidat ja der andere ...) Trotzdem: Ich bin stolz auf euch, profil und Format, endlich wieder faltenwürfige Freiheit auf euren Deckeln! Und richtig erkannt: Prinzhorn taucht von rechts hinten an! Bärental hat sich wieder erfolgreich in die Coveridee gethemenleadert. (Im Gegensatz zur grafischen Lösung, der fahrlässigen Krida unter den Coverideen, ist die Haider-Lösung die vorsätzliche.)

Auch die Neue Kronen Zeitung fährt bewährte Geschütze auf: "Während linkslinke Kreise unverdrossen für die Freigabe sogenannter ,weicher Drogen' streiten", wie Recht- und Ordnungsexperte Andreas Mölzer im Blattinneren konstatiert, lesen die beiden Kinder auf Seite 1 statt neuer Schulbücher und alter Schundhefterl gerade den Rohstoff zu Österreichs Todesursache Nummer 1, der so genannten "legalen Droge" Wein.


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