Ausgerechnet Alaska

Film Der amerikanische Regisseur John Sayles erweist sich auch in Teilen seines neuen Films "Limbo" als Meister des filmischen Erzählens.

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 36/99 vom 08.09.1999

Die Vergangenheit wiegt schwer in den Filmen von John Sayles. In "Lone Star" finden zwei Landvermesser mitten in der Wüste Skelett und Stern eines vor Jahrzehnten spurlos verschwundenen Sheriffs. In "Secret of Roan Inish" verliert sich ein kleines Mädchen in den alten und geheimnisvollen Geschichten, die seine Großeltern von früher erzählen. In "Passion Fish" schließlich kehrt die nach einem Verkehrsunfall querschnittgelähmte Schauspielerin May-Alice in das seit Jahren leer stehende Haus ihrer verstorbenen Eltern zurück. Und gleich zu Beginn seiner neuen, mittlerweile zwölften Arbeit lässt Sayles jemanden sagen: "History is our future here."

Willkommen in Juneau, Schauplatz von "Limbo" (deutscher Verleihtitel: "Wenn der Nebel sich lichtet") und Hauptstadt Alaskas: America's last frontier, wie es in einer Fernsehreportage über die Schließung der örtlichen Fischverarbeitungsfabrik, die am Anfang des Films steht, heißt. Pioniergeist und Lachsfang, denen die Gemeinde ihren bescheidenen


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