In Kürze

Kultur | aus FALTER 36/99 vom 08.09.1999

Schauspielhaus 99/00 Hans Gratzer fängt wieder einmal ganz von vorne an. Nicht nur die "neuen Wilden" aus England werden in der Porzellangasse ad acta gelegt, das gesamte Konzept "Autorentheater" wird infrage gestellt. Zwar handelt es sich bei den fünf für die Saison 1999/2000 angekündigten Stücken um lauter Ur- oder Erstaufführungen; drei von fünf Autoren - darunter Ernst Toller und Oscar Wilde - sind aber teilweise schon längere Zeit keine Zeitgenossen mehr. Nach einem Konzept von Gerald Singer und Gini Müller wird zu jedem Stück ein Rahmenprogrammbündel geschnürt, wobei montags in der "kommune kess" diskutiert wird und mittwochs in der Reihe "close up" begleitende Veranstaltungen geboten werden. "Kunst ist Notdurft" heißt programmatisch der erste Themenblock: Zu Werner Schwabs Stück "Der Himmel mein Lieb meine sterbende Beute", das ab 11.9. in einer Art szenischen Rauminstallation präsentiert wird, gestalten Fritz Ostermayer und Christof Kurzmann ab 15.9. jeden Mittwoch


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