"Im Grunde ratlos"

Umfrage Gegen die ausländerfeindlichen Parolen der FPÖ formiert sich unter Intellektuellen Widerstand - eine wirkungslose Pflichtübung? Deklarierte Haider-Gegner beantworten die Frage, was man gegen die FPÖ unternehmen könne.

Gerald John und Nina Weissensteiner | Politik | aus FALTER 37/99 vom 15.09.1999

Vergangene Woche erhöhte die FPÖ wieder einmal die Dosis: Die neue Plakatkampagne mit Sujets wie "Stop der Überfremdung!" und "Stop dem Asylmissbrauch!" stellt einen neuen Höhepunkt in einer Reihe fremdenfeindlicher FPÖ-Wahlkämpfe dar. Zahlreiche Intellektuelle, Künstler und andere Haider-Gegner taten, was sie in solchen Fällen meistens tun: Sie setzten eine Petition auf, die dieser Tage in verschiedenen Medien, darunter dem Falter (siehe Seite 25), veröffentlicht wurde. Ungeachtet aller Proteste in der Vergangenheit sind jedoch nicht nur Jörg Haiders Chancen auf eine Regierungsbeteiligung trotz immer fremdenfeindlicheren Kampagnen gestiegen. Auch die Akzeptanz einer blauen Machtbeteiligung scheint in weiten Teilen der medialen, politischen und wirtschaftlichen Öffentlichkeit zuzunehmen. Der Falter stellte deklarierten Haider-Gegnern deshalb die Frage, welche Form des wirksamen Protests gegen Haiders Politik noch möglich wäre. Und ob sie im Falle einer Regierungsbeteiligung

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