Wienzeug

Politik | aus FALTER 37/99 vom 15.09.1999

Drogenstudie Die Wiener fühlen sich durch die Drogenszene längst nicht so bedroht, wie man im Hinblick auf aktuelle Wahlkampfplakate vielleicht annehmen könnte. Zu diesem Ergebnis kam eine von der Drogenkoordination der Stadt in Auftrag gegebene Ifes-Studie. Von 600 befragten Personen meinten 58 Prozent, dass die Drogensituation in Wien im Vergleich zu anderen Großstädten "eher besser" sei. Als "eher gleich" stuften sie 26 Prozent ein, lediglich 3 Prozent glauben, die Situation in der Bundeshauptstadt sei "eher schlechter". Drei Viertel der Wiener gaben weiters an, "selten" bis "nie" an Orten und Plätzen vorbeizukommen, an denen es eine öffentliche Drogenszene, also eine Gruppe von Süchtigen, gibt. Nur 15 Prozent sind "täglich" bzw. "mehrmals wöchentlich" mit der Szene konfrontiert. Zwei Drittel der Wiener (64 Prozent) hat an solchen Plätzen keine Angst, 29 Prozent bekannten sich zu einem mulmigen Gefühl, nur 7 Prozent gaben an, sich zu fürchten.

Juden im Gemeindebau "Da war


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