"Wien ist wie Aufhören"

Theater Jetzt gehts los: Am Sonntag wird die Ära Bachler am Burgtheater eröffnet. Ein Gespräch mit dem neuen Direktor und ein Stimmungsbericht aus dem von vielen neuen Mietern bevölkerten Haus.

Kultur | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 37/99 vom 15.09.1999

Für den Dramaturgen Stephan Müller ist er "Clanchef und Freund zugleich". Der Regisseur Andreas Kriegenburg attestiert ihm eine "perfide Cleverness, die mir nicht unsympathisch ist". Die Schauspielerin Sylvie Rohrer hat den Eindruck, dass er seinen Beruf "wirklich gerne" ausübt. Und der Dramaturg Wolfgang Wiens schätzt seine "Chefqualitäten". Die Rede ist vom neuen Burgtheaterdirektor Klaus Bachler, und natürlich darf man sich nicht die ganze Wahrheit erwarten, wenn man Mitarbeiter über ihren Chef interviewt. Die Komplimente werden allerdings ziemlich glaubwürdig vorgebracht, sie kommen teilweise sogar ungefragt. Und wenn der äußere Eindruck nicht sehr täuscht, dann ist mit Klaus Bachler auch ein neues Betriebsklima ins Burgtheater eingezogen.

Die Probenpläne sind so umfangreich wie schon lange nicht mehr: Im Burgtheater, im Kasino und auf den Probebühnen im Arsenal und in den Rosenhügel-Studios werden derzeit nicht weniger als fünf Premieren gleichzeitig vorbereitet; die


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