Logotherapie an Burg & Oper

Design-Kritik Staatsoper, Burgtheater und Volksoper haben sich neue Logos und Erscheinungsbilder verpasst. Der "Falter" bat eine Fachjury um ihr Urteil.

Kultur | Vitus H.Weh | aus FALTER 37/99 vom 15.09.1999

Die Theaterspielzeit beginnt wieder, und nicht wenige sind gespannt, wie wohl alles werden wird. Besonders interessiert man sich natürlich für das Burgtheater und die Volksoper, wo mit Klaus Bachler und Dominique Mentha neue Direktoren bestellt wurden. Für Prognosen müssen allerdings nicht erst die Premieren abgewartet werden. Vieles lässt sich auch schon an den neuen Logos und Broschüren ablesen, die bereits kursieren. Sie sind nicht nur die zentralen Mittel der öffentlichen Information, sondern auch die Speerspitze des Images, das man sich geben will. Rückschlüsse auf die Art der Inszenierungen, die in den Häusern anstehen, sind also durchaus angebracht.

Der Falter bat daher eine Fachjury, das Wiener "Theaterdesign" kritisch zu beurteilen. Gewonnen werden konnten Profis ihres Metiers: Alexander Szadeczky, Gründer und Kreativdirektor von Nofrontiere, Österreichs renommiertestem Multimedia-Unternehmen (BMW, ORF ON); Erwin K. Bauer, Kommunikationsdesigner mit Schwerpunkt Corporate


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