Neue Platten

Kultur | aus FALTER 37/99 vom 15.09.1999

ROCK/POP Mobb Deep: Murda Muzik Loud Drei Jahre nach ihrem Meisterwerk "Hell on Earth" melden sich die Herren der Düsternis im HipHop zurück. Immer noch dominieren betont unfunky gehaltene Beats sowie zarte Piano- und Streichersounds, über die Havoc und Prodigy ihre knochentrockenen Raps schleudern. Geblieben sind auch die unglaublichen Hooklines, die meilenweit vom handelsüblichen HipHop entfernt sind und süchtig machen. Im Gegensatz zu vielen Kollegen verherrlichen Mobb Deep ihren Alltag zwischen Drogen und Gewalt nicht, sondern berichten nüchtern aus dem New Yorker Viertel Queensbridge. Nicht mehr ganz so geschlossen und kompakt wie sein Vorgänger, ist "Murda Muzik" immer noch um Klassen besser als 99 Prozent der Konkurrenz.

Sebastian Fasthuber Belle and Sebastian: Tigermilk Virgin Ursprünglich wurde dieser Erstling von Everybody's Pop-Darling Belle and Sebastian in sehr limitierter Auflage als Abschlussarbeit eines Uni-Projekts veröffentlicht und erzielt


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