Wohin, wenn Banker?

Neues Lokal Die Galerie Bar in der Singerstraße wurde, nach halbjähriger Schließung, endlich wieder gebührlich eröffnet. Als Champagner Galerie Bar.


Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 37/99 vom 15.09.1999

Es begann damit, dass die drei Freunde Günter Ferstel, Fritz Niederhofer und Peter Fischer gemeinsam was auf die Beine stellen wollten. Was mit Stil, was für "gutes Publikum", was mit Champagner. Der Erste besaß die HB-Bar in der Naglergasse, der Zweite verdiente sich sein Geld mit Immobilien und dem Import von Schampus, der Dritte arbeitete 23 Jahre lang im Bankgeschäft, bis es ihm "glückliche oder unglückliche Umstände" ermöglichten, als freiberuflicher Finanzconsulter zu arbeiten.

Eines Tages entdeckten sie, dass die gute alte Galerie Bar in der Singerstraße, wo man sich in den Achtzigerjahren so wunderbar in gediegener Atmosphäre mit interessanten Menschen aus der Szene und ungestört vom lärmenden Pöbel mit einem oder mehreren Gläschen Champagner amüsieren konnte, geschlossen war. Schritte wurden gesetzt, Anrufe getätigt, Verträge unterschrieben, und flugs war die Bar, die jetzt "Champagner Galerie Bar" heißt, wieder aufgesperrt. Um das Feeling der heiteren Champagnernächte

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