Mehr Kohle für den Hasen

Kunst Klaus Albrecht Schröder will die Albertina zu einem der größten Ausstellungshäuser Wiens machen - mit Film- und Fotomuseum, mit Gastronomie und Erlebnisarchitektur. Und dem entsprechenden Budget.

Kultur | Vitus H.Weh | aus FALTER 38/99 vom 22.09.1999

Die Wiener Albertina ist eine der berühmtesten und größten Grafiksammlungen der Welt. In ihrem Stammhaus lagern über 60.000 Zeichnungen und etwa eine Million druckgrafische Blätter. Bekannt sind besonders die Konvolute von Dürer (Stichwort: "Betende Hände"), Raffael und Rembrandt. Einzigartig auch der universelle Ansatz der Sammlung, die die europäischen Kunstlandschaften vom 15. bis ins 19. Jahrhundert umfassend dokumentiert und auch die Moderne hinreichend berücksichtigt.

Weniger bekannt ist allerdings die riesige Dimension dieses Museumsbaus. Meist denkt man bei "Albertina" nur an das kleine Palais in der Augustinerstraße, in dem auch das Filmmuseum haust. Tatsächlich umfasst die Albertina eine Fläche von über 17.000 Quadratmetern. Allein auf der Burggartenseite erstreckt sich das Gebäude über eine Länge von 240 Metern. Bislang war von der Größe und außergewöhnlichen Gestalt dieses Komplexes nichts zu sehen - das Gebäude gammelte jahrzehntelang vor sich hin. 1994


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