Unendliche Weiten

Uni-versum Studienanfänger habens nicht leicht - sie müssen sich nicht nur durch Stundenplan- und Bürokratiedschungel kämpfen, auch die Lerngebäude sind nicht gerade übersichtlich. Teil eins der "Falter"-Serie für neue Uni- und Stadtbenutzer.

Stadtleben | Wolgang Paterno und Christopher Wurmdobler | aus FALTER 38/99 vom 22.09.1999

Portiere haben einen sehr humanen Dienstschluss. Unwissende Erstsemester erhalten am Freitagnachmittag rasch noch ein paar Auskünfte ("Links, rechts, dann links, rechts"), aber dann wird die Portiersloge am Haupteingang der Universität am Ring zugesperrt. Feierabend. Hofrat Franz Skacel ist da dienstbeflissener: Seit 25 Jahren ist er Universitätsdirektor. Einer der, wie er sagt, "obersten Schädl" an der Uni. Wenn Skacel "sein" Universitätsgebäude herzeigt, passt der Spruch von der Westentasche. Er sei für das "materielle Substrat" verantwortlich, meint er. Gibt es auf der einen Seite den autonomen Bereich von Lehre und Forschung (wissenschaftliches Personal: etwa 3500 Personen), schaut auf der anderen Seite Skacel darauf, dass alles reibungslos funktioniert - gemeinsam mit rund 2500 Mitarbeitern, Verwaltungsbediensteten, Personal für die Sekretariate, Handwerkern, Portieren.

Besucher empfängt Skacel in seinem üppig ausgestatteten Zimmer, das genau in der Mitte der Universität


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