Salzburg in neuem Glanz

Neues Lokal Zwei junge Gastronomen wollten noch vor dem Jahr 2000 ein Beisl aufmachen. Es ging sich aus.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 38/99 vom 22.09.1999

Weil man ja nirgends mehr gemütlich sitzen könne vor lauter Design und Coolness, sei ihnen die Wahl leicht gefallen, sagen Stephan Schiffner und Manfred Haas: EinBeisl sollte es sein, was Gemütliches und der typischen Beislküche verpflichtet, etwas, wo man halt noch richtig Beuschl essen kann und sich das Martinigansl auch nicht mit der Einrichtung schlägt. So etwas gibts tatsächlich nicht mehr oft. Wenn ein neues Lokal auf Beisl macht, fehlen meistens immer noch ein paar Jahrzehnte Patina oder die Idee, wie mit traditioneller Wiener Küche zu verfahren sei.

Manfred Haas war vor seinem Beisl-Coming-out im Windows of Vienna sowie im Müller Bräu tätig, Stephan Schiffner arbeitete auch noch im AKH. Dass sie das ehemalige Zur Stadt Salzburg umbenannten, kann man gut finden, dass sie den neuen Namen Steman aus ihren Vor- und nicht aus ihren Nachnamen bildeten (Sch-aas?), ist nur von Vorteil.

Klassisch fiel die Einrichtung aus, das alte Gasthaus mit seiner Holztäfelung, der Schank, den


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