Phettbergs Predigtdienst: Wahlkampf

Stadtleben | aus FALTER 38/99 vom 22.09.1999

... Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum Ersten und sagte: Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg! Er antwortete: Ja, Herr!, ging aber nicht. Da wandte er sich an den zweiten Sohn und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ich will nicht ...

Mt 21,28-32 (Evangelium am 26. Sonntag im Jahreskreis / Lesejahr A) Oft, wenn ich auf den städtischen Häusln sitz und durch die gebohrten Löcher, die eigentlich fürs Blasen gedacht sind, mir die Augen ausschaue bis in den frühen Morgen, ob nicht wer Akzeptabler käme, werde ich enttäuscht, denn es kommt niemand Akzeptabler. Natürlich bin ich selber auch kein Akzeptabler. Niemandem schießt die Wollust ein beim Erblicken meiner Wenigkeit. Obwohl ich oft die Stunden, die ich warte auf dem Häusl in der Nacht vor dem Loch, dazu benütze, mich sklavisch zu erniedrigen: Ich ziehe in der Kabine Schuhe und Socken aus, barfuß am Steinboden knie ich mich vor die Tür und warte. Wie die Spinne auf die Fliege warte ich auf den Sado. Dann


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