Sideorders: Nasch am Markt!

Stadtleben | aus FALTER 39/99 vom 29.09.1999

Der Naschmarkt hat sich stark verändert in den letzten Jahren. Vom normalen Markt mit schlicht überhöhten Preisen mutierte er zur tatsächlich gut sortierten Bezugsquelle sowie zum Szeneparkett. Der Naschmarkt ist in, am Samstagvormittag ist das große Bussi-Bussi angesagt, viele kommen nur auf einen Prosecco oder einen Espresso.

Cafe Do An, 4., Naschmarkt, Stand 415, Mo-Sa 8-18 Uhr.

Seit zwei Jahren der beliebte Frühstückstreff jener, die dann ins Kunsthaus gehen. Befindet sich an einem der lustigsten und feinsten Flecken des Marktes. Geboten werden recht gute Salate und mediterrane Happen, zu trinken gibts das göttliche Schremser Bier.

Toko Ri, 4., Naschmarkt, 263-264, Tel. 587 26 16, Mo-Sa 11-22 Uhr.

Das beste Sushi am Naschmarkt, und vielleicht sogar in Wien (von den unbezahlbaren Edelhütten einmal abgesehen). Immer wieder verblüffend, wie man auf winzigstem Raum so etwas wie Stil unterbringen kann. Nicht zu empfehlen, wenn man eine Fisch- oder eine Allergie gegen Kreativlinge hat.

Indian Pavillon, 4., Naschmarkt, Stand 74-75, Tel. 587 85 61, Mo-Sa 10.30-18.30 Uhr.

Der - ganz subjektiv gesehen - vielleicht beste Inder der Stadt, auf jeden Fall aber der kleinste: In der ehemaligen Elsässer Gourmandisenmanufaktur werden die Currys gerührt und mit Gewürzen gezaubert. Die Portionen könnten freilich etwas größer sein.

Theatercafe, 6., Linke Wienzeile 6, Tel. 588 30 405, Mo-Fr 10-2,Sa 8-2, So 16-2 Uhr.

Von Hermann Czech gestylt, von Alexander Mayer virtuos bekocht. Mittags gibts das minimal verfeinerte Beislessen, abends wird dann zum Fisch und zur kreativen Kombination gegriffen. Das Lokal wurde derart zur Szenehütte, dass es schon ein bisschen unheimlich ist.


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