Der Vergleich macht reich

Uni-versum Studenten sind eine heiß umworbene Zielgruppe. Vor allem Banken versuchen einander mit Angeboten und Lockmitteln auszustechen.

Stadtleben | Sigrid Neudecker | aus FALTER 39/99 vom 29.09.1999

Wer dieser Tage an einer Universität vorbeigeht, sollte beide Hände frei haben. Denn dort hinein versuchen ihm freigebige Menschen alles Mögliche zu drücken: Abo-Angebote, Computerangebote und vermutlich noch ein paar Tage Politpropaganda.

Studierende sind eine hart umkämpfte Zielgruppe. Vor allem Banken versuchen gerade Studienanfänger auf ihre Seite zu ziehen und schnüren immer reichhaltigere Pakete aus günstigen Kontoangeboten und Zusatzleistungen, die speziell auf die studentischen Ansprüche zugeschnitten sind. "Die Affinität, die Bank zu wechseln, ist in bestimmten Lebenszyklen höher", erklärt Gerhard Reidlinger, Leiter der CA-Kommunikationsabteilung. Welche Bankverbindung man wähle, werde vor allem durch die Eltern mitbestimmt. Ein weiterer "Knackpunkt" ergibt sich während der Schulzeit, wenn sich Banken via Schulsparen an zukünftige Kundschaft annähern. Und auch zu Beginn des Studiums bieten Geldinstitute gern ihre Hilfe an, um sich in die Herzen der Jungstudenten


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