Vor 20 Jahren Im Falter

Vorwort | aus FALTER 40/99 vom 06.10.1999

... wurde ein von Bezirksvorsteher Techn.-Rat Ing. Heinrich A. Heinz verfasster Zeitungsartikel faksimiliert.

Erbitterung über jene verantwortungslosen Ruhe- und Ordnungsstörer, die den Ehrentag unserer Stadt dazu missbrauchten, von brutalem Gewaltdenken initiierte Demonstration aufzuzwingen.

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass es sich hier offensichtlich um krankhaft veranlagte Außenseiter handelt, diese Psychopathen haben den Beweis restlos erbracht.

Wir werden in Zukunft kurzen Prozess machen und mit Schlägergarden antworten.

Vorläufig sei es nur mit einem Sprichwort angekündigt: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten."

Ihr Bezirksvorsteher Techn.-Rat Ing. Heinrich A. Heinz Der "Falter" antwortete: Lieber Bezirksvorsteher!

Größer noch als unsere Freude, dass Sie vergangenen Samstag an jugendliche Demonstranten - Ihre "natürlichen Feinde", wie Sie sie zärtlich nannten - Schokolade verteilten, ist unsere Erbitterung über jenen verantwortungslosen Ruhe- und Ordnungsstörer, der das Forum einer Bezirkszeitung dazu benützt, unter Missbrauch Ihres ehrlichen Namens die undemokratische und von brutalem Gewaltdenken initiierte Forderung nach Abschaffung des Demonstrationsrechtes zu veröffentlichen. Wenn es eines Beweises bedurft hätte, dass es sich dabei offensichtlich um einen krankhaft veranlagten Außenseiter handelt, der Ihren Namen nur in den Dreck ziehen will, dann wurde durch diesen psychopathischen Brief der Beweis dafür erbracht. Doch sind Sie sicherlich alt genug, um selbst zu wissen, wie dieser kriminelle Narr zur Raison gebracht werden kann, damit nicht eines Tages Sturm erntet, wer Schokolade säte.

Ihr Falter.


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