Das gebackene @

Websurfen Mit "BIGnet" eröffnet Wiens erstes "echtes" Internetcafe. Am Hohen Markt kann nicht nur gesurft, sondern auch in Ruhe gearbeitet werden.

Christopher Wurmdobler | Stadtleben | aus FALTER 40/99 vom 06.10.1999

Die Bezeichnung Internetcafe ist international, das versteht jeder", erklärt Maximilian Goll. "Die einzigen, die es nicht verstehen, sind die Wiener." Damit sich das endlich und ein für alle Mal ändert, hat der 27-Jährige Großes vor. Gemeinsam mit seinem Partner Thomas Huber (28) eröffnet Goll Ende der Woche ("wenn alles klappt") mit "BIGnet" am Hohen Markt Wiens erstes echtes Internetcafe. Was bedeutet, dass ein Internetcafe eben nicht ein ganz normales Kaffeehaus mit ein oder zwei langsamen PCs im hintersten Winkerl ist, sondern viele leistungsstarke Arbeitsstationen, schickes Ambiente und eventuell dazu ein Tässchen italienischen Kaffees bietet.

Bevor die zwei Jungs die Idee mit dem Internetcafe hatten, absolvierten sie ein Wirtschaftskolleg, waren gut bezahlte Betriebsleiter und Key-Account-Manager mit monatlich 120 Überstunden und schließlich Jung-Aussteiger. "Wir haben beschlossen, dass das nicht so weiter geht mit der Schufterei", so Goll, "und wenn schon, dann wollten wir

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