Phettbergs Predigtdienst (Nr. 376): Denke ich

Stadtleben | aus FALTER 40/99 vom 06.10.1999

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei (und) stellte es in ihre Mitte ...

Mt 18,1.5-10 (Evangelium am Gedenktag der Heiligen Schutzengel ([2.10.])

Alexander Kluge, der unendlich Gebildetere, Weisere, Gedächtnisstärkere, interviewte mich unendlich Dümmeren, Ungeschickteren, Suchtkränkeren, und ich erzählte im Fernsehen über meine Stiefoma, mit der ich meine Kindheit verbrachte und die ich als edelmütig und warmherzig eingebrannt habe in meinem Herzen, dass sie in unserem Dorf die Erbin des Premhofes war, weil ihre Eltern nur eine Tochter hatten. Dieses "nur" sprudelte ganz selbstverständlich hervor, ich meine es aber nicht so. Es ist - via RTL - sprachraumweit und unreparabel gesendet und eine schallende Ohrfeige für die Frauenbewegung. Ich könnte mich in den Arsch beißen, bin aber aufs Fressen angewiesen.

Beim Schreiben können wir ausbessern und tüfteln, aber beim Reden plappere ich, wie mir der Mund

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