Stadtmensch

Stadtleben | aus FALTER 40/99 vom 06.10.1999

Auf Robert Stein und seine Dienst gebende Abteilung blickt dieser Tage die Nation. Denn die Wahlabteilung des Innenministeriums, dessen stellvertretender Leiter Stein ist, hat in den vergangenen Monaten nicht nur die Nationalratswahl vorbereitet, sondern ist nun auch für eine reibungslose (endgültige) Ergebnisermittlung zuständig. Gerechnet wurde vollautomatisch im Rechenzentrum Berggasse, wo die mittels Filetransfer übermittelten Ergebnisse von rund 13.000 Wahllokalen in ganz Österreich gesammelt wurden. In den kommenden Tagen werden hier die Akten der einzelnen Wahlkommissionen eintreffen und ein paar Tage zwischengelagert: "Die füllen jedes Mal ein paar Räume", erklärt Stein, "obwohl die Stimmzettel selbst gar nicht mitgeschickt werden, sondern bei der Wahlbehörde bleiben." Sollte jemand die vergangene Nationalratswahl nachspielen wollen: Die Akten werden rund zehn Jahre lang aufbewahrt - allerdings im Keller. S. N.


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