Zurück in Wien

"Neues" Lokal Maurizio Biscosi, den seine Odyssee durch Wiens Italo-Szene bis an den Flughafen von Wiener Neustadt führte, kocht wieder in der Stadt.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 41/99 vom 13.10.1999

Gegeben hat es ihn vorher auch schon irgendwo. In Wien ist der Mann, der in Apulien geboren wurde und in München aufwuchs, mit dem "Enrico Caruso" erstmals auf den Plan getreten. Dann kam Biscosis erstes eigenes Projekt, das Cicerone, ein Winzlokal, in dem er mit Josef Zeppetzauer eine Küche hinlegte, die ins heutige Bild der Neuen Wilden gut passen würde, wenn es das Lokal noch gäbe. Es gab nämlich Schwierigkeiten, Maurizio zog von dannen, ward im Se'Stelle kurz gesehen und schließlich im casa del vino: Wein-Freak und -Importeur Jürgen Steinbrecher führt unter diesem Namen die Kantine des Flughafens Wiener Neustadt, mit einer Weinkarte, die sich gewaschen hat.

Jetzt ist Maurizio Biscosi wieder in Wien. Und zwar im Vienna Globe, bis vor kurzem Wiens erstes und erfolgreichstes Bookstore-Cafe, aber wegen akuter Lesefreundlichkeit bei gleichzeitigem Konsumverzicht seiner Gäste nicht wirklich florierend. Nur weil auch hier jeder "Ellen" super findet, funktioniert die Kombination in


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