Stille Post mit Miau

Kinderausstellung In der bereits 16. Ausstellung des Kindermuseums ZOOM können Kinder spielerisch kommunizieren.

Stadtleben | Jürgen Plank | aus FALTER 41/99 vom 13.10.1999

Als Katze brauche ich noch Socken", sagt die achtjährige Karoline, zieht sie an und springt auf das Hausdach. Dort sieht sich ihr Bruder Martin (10) gerade das Storchennest an.

Im Kindermuseum ZOOM gibt es keine Vitrinen, keine Täfelchen an den Wänden und kein strenges Museumspersonal. Spielen ist hier nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Und so spielerisch wird auch das aktuelle Thema "Kommunikation" behandelt.

"Das ,Stille Post'-Spiel kennt jeder, und es zeigt, wie schwierig es ist, eine Botschaft so zu empfangen, wie sie abgeschickt worden ist", sagt die Ausstellungskuratorin Elisabeth Limmer. In "Stille Post" haben die Kinder die Möglichkeit, sich verschiedenen Kommunikationsformen zu nähern: In Workshops schlüpfen die jungen Besucher in das Fell einer Katze oder in die Federn von Störchen und setzen sich auf diese Weise mit der Tiersprache auseinander. "Ich habe mich wie eine Katze gefühlt", erzählt Martin - und schon ist er auf dem Weg zur Postkarten-Station: Hier fotografieren


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