Rede an die Missgeburt

FPÖ "Man kann sich bei mir darauf verlassen. Wenn ich einmal etwas gesagt habe, dann meine ich es so", sagte Jörg Haider einst. Eine Erinnerung.

Politik | Zusammengestellt von Florian Klenk und Patrik Volf | aus FALTER 42/99 vom 20.10.1999

Meine lieben Freunde!

Alle ehemaligen Weltkriegssoldaten bitte sollten eigentlich den Saal verlassen, sonst wird das wieder irgendein Nazi-Treffen, was heute stattgefunden hat.1 Wir stehen am Ende des 20. Jahrhunderts. Es war ein Jahrhundert der totalitären Irrwege und der menschenverachtenden Heilslehren.2 Was wir brauchen, ist eine klare und ehrliche Rückbesinnung auf jene Werte und Tugenden, die uns im Wohlfahrts- und Wachstumstaumel der Vergangenheit ein bisschen abhanden gekommen sind. Ich meine Werte wie Fleiß, Leistungswillen, Arbeitsmoral, Disziplin und Ordnung. Ich meine Tugenden wie Bescheidenheit, Gemeinsinn, Sparsamkeit und vor allem Anständigkeit!3 Es gibt keine wie immer geartete Lobpreisung der nationalsozialistischen Vergangenheit durch freiheitliche Funktionäre, auch nicht durch mich, hier kann ich alle Bürger in Israel beruhigen!4 Sie wissen, dass das Ganze, würde ich sagen, inszeniert worden ist aus hochpolitischen Gründen.5 Es darf jedenfalls


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